Azoren

Anreise/Kosten

Tap

Abflug Frankfurt Airport morgens früh um 6 Uhr 29.08.2011, gebucht mit TAP, Fra- Lis-Fra für ca. 100€.
Ankunft in Lissabon gegen 8 Uhr, somit hattne wir einen wunderschönen Zwischenstop in Lissabon.
Der Weiterflug nach Terceira war am folgendnen morgen um 8 Uhr.
Wir nahmen uns ein Taxi von unserem Hotel auf der Avenia da Liberdade zum Flughafen , Kosten ca. 10€, + Gepäckaufschlag. Weiter gings dann mit SATA 

 

Sata

Flüge:
Lissabon-Terceira
Terceira- Pointa Delgada
Ponta Delgada - Horta
Horta- Lissabon, für insg. 381€
Innerhalb der Azoren pro One-Way Flug ca. 90€
Wir haben uns für jede Insel 2 Tage Zeit genommen
Die Autos für alle Inseln insgesamt 337€, Gesamtkosten, aber für jede Insel individuell gebucht ab -bis Flughafen.
Übernachtungen ca. 40€ pro DZ, das ergibt Gesamtkosten von ca. 800€, 10 Tage
Zusätzliche Kosten hatten wir für Benzin 60 €, Whale Watching 50 € 

Auto

Auto: alle Buchungen laufen über http://www.billiger-mietwagen.de , dort kann man aus allen Anbietern des passenden wählen, automatisch ist man über Billiger-Mietwagen mit einer Vollkasko Versicherung ohne SB abgesichert, wenn man das wünscht und muss sich nicht mehr vor Ort extra absichern, was meist teuer ist. 

 




Terceira

Eine Inselumrundung dauert ca. 2 Std mit dem Auto. In 2 Std könnte man die Insel gemütlich komplett mit dem Auto umrunden.
Terceira ist die drittgrößte Insel des Archipels, sie gehört der Zentralgruppe der Azoren, Länge 29km, Breite 17,5 km, Fläche 396km2, Einwohner 56.000.
Hauptstadt ist Angra do Heroismo mit rund 12.000 Einwohnern, Terceira ist überwiegend an der Küste besiedelt.

Wir sind um 9.30 Uhr auf dem sehr kleinen Flughafen von Angra do Heroismo gelandet, haben unseren Mietwagen abgeholt und sind zuerst in unser Hotel Espirito Santo gefahren, das in Praia da Vitoria liegt.
Das Hotel liegt direkt im Ort, ein kleines Hotel mit nur 10 Zimmern, DZ 45€, EZ 30€ und ist zu empfehlend, sauber, gepflegt, relativ einfach, aber zweckmäßig. Der Besitzer ist sehr freundlich und hilfsbereit, spricht Portugiesisch und nicht sehr gutes Englisch. Frühstück ist in einer einfachen Form eines Buffets vorbereitet.
Unterhalb des Hotels gibt es eine Pizzeria, wir raten vom Essen ab, wir haben uns beide den Magen verdorben.
 Aus unserer Sicht ist Terceira ausserhalb der Städte nicht sehr touristisch erschlossen, auf der Fahrt durch die Insel ist es oft schwer, ein Möglichkeit zu finden, Essen zu gehen, oder einfach nur einkaufen zu können.
Was ist interessant:
- Der begehbare Vulkan
- auf der Westseite der Insel liegen die weiten grünen Felder auf einer Hochebene der Serra da Santa Barbara und der Serra Do Labacal? , wunderschön fürs Auge, ruhig, saftig grün, lädt zum Verweilen ein .- Blumenmeer der Hortensien am Strassenrand, so breit, dass die Strasse schmaler wird, Blüte Juni/Juli 

Der begehbare Vulkan


Der langgestreckte Höhenzug Serra do Cume ist der letzte Rest eines Kraterrandes der bis zu f 545 m hoch ist.Die Hochebene ist von dichtem Grün und Viehweiden geprägt. 

 

Von oben hat man am Miradouro da Serra do Cume auf 545 m Höhe einen schönen Blick auf den flachen Riesenkrater Caldeira da Guillerme Moniz auf der einen Seite, die Serra do Moriao in Richtung Angra sowie die gesamte Bucht um Praia da Vitoria in Richtung Osten. Es ist eine der schönsten Landschaften der Azoren. 


Die Schwefelquellen Furnas do Enxofre liegen im Zentrum der Insel Terceira auf ca. 600 m Höhe und sind als regionales Naturdenkmal geschützt.
Hier steigen heiße Schwefeldämpfe aus zahlreichen Quellen und Fumarolen dampfend auf. Der ständige Gasaustritt hat die Umgebung eindrucksvoll verändert, so daß fast nur noch Moose um die Austrittslöcher zu finden sind.
Von weitem könnte man im Morgengrauen meinen, der Buschwald brennt.
Ein hölzerner Steg führt auf einem 15minütigem Rundweg sicher um das Gebiet der Fumarolen, Vorbei an mehreren Infotafeln.
Je früher am Morgen man kommt, desto eindrucksvoller zeigt sich das Naturschauspiel. Bei entsprechender Witterung kann der Effekt allerdings auch höchst unbefriedigend ausfallen, so dass schlichtweg nichts zu sehen ist.

 Die Insel besteht aus vier großen Vulkansystemen. Ihre Ränder erscheinen uns als langgestreckte Bergrücken (Serras). im Westen ist die Serra da Santa Barbara mit 1.021 m das höchste Vulkansystem. Es war zuletzt 1762 aktiv. Die Caldeira de Guilherme Moniz im Zentrum der Insel zählt zu den größten Kratern des Archipels. 

höchste Vulkansystem. Es war zuletzt 1762 aktiv. Die Caldeira de Guilherme Moniz im Zentrum der Insel zählt zu den größten Kratern des Archipels.
150 m geht es in der Höhle von Algar do Carvao hinab. Links und rechts des Weges stehen und hängen in dem alten Vulkanschlot Stalagmiten und Stalagtiten. Einen Kilometer weiter findet man die Schwefelquellen der Furnas do Enxofre.
Im Norden baut man in Biscoitos Wein an und gewinnt zwischen scharzen Lavamauern einen vorzüglichen Verdelho. Ein schönes Weinmuseum informiert darüber ausführlich. 

Ab Mai finden die traditionellen Heilig-Geist-Feste statt. Auf Terceira sind diese Feste bunter und vielfältiger als auf den übrigen. Kein Wunder also, dass man auf der Insel auch auf die meisten und schönsten Heilig-Geist-Kapellen trifft. In jedem Ort tauchen die kleinen, bunten Imperios auf. 



Blumenmeer der Hortensien am Strassenrand, so breit, dass die
Strasse schmaler wird, Blüte Juni/Juli 

Terceira wird auch "Ilha lilas" genannt, die lila Insel,
der Eindruck entsteht durch die unzähligen Hortensien überall. 

Die Brandung, das Wasser in einer wunderschönen türkisen Farbe auf dem dunklen Lavagestein 


Auf Terceira, in Praia da Vitoria liegt der Fährhafen um zu den Inseln Faial, Sao Miguel, Sao Jorge, Pico, Graciosa, nicht überall hin jeden Tag.
Bei unseren beiden Aufenthalten auf den Azoren, haben wir zweimal die Fähren genutzt, und jedesmal festgestellt, dass sie bei weitem nicht pünktlich sind, entweder wetterbedingt, oder wenn es, wie es bei uns der Fall war, dass man auf einen größere Gruppe Musiker warten muss, die erst Stunden später ankam
Azoren Fähren:
http://www.atlanticoline.pt 45€ von Terceira nach Sao Miguel / Ponta del Gada 4 Stunden Abfahrt 14 Uhr (wenn pünktlich)

Weitere infos über Terceira unter: www.Azoren-entdecken.de


Auf Terceira,haben wir bei http://www.espiritosantohotel.com.pt übernachtet,
39€ DZ, leider auch 39€ EZ (01.05.2018 Hotel wohl  nicht mehr verfügbar)

Sao Miguel

São Miguel (zu Deutsch Sankt Michael) ist die größte Insel der Azoren. Sie zählt zur Ostgruppe des Archipels und hat eine Fläche von 746,8 Quadratkilometern. Die Insel ist 63,7 km lang und 16,1 km breit. Auf São Miguel leben etwa 138.000 Menschen (Stand 2016), rund 68.000 davon in der Hauptstadt Ponta Delgada.

Ein besonderer Tip ist die Teeplantage/Museum Cha Gorreana zwischen den Orten Maia und Sao Bras

Das Dorf Furnas in der Mitte der Insel mit den schwefelhaltigen Dämpfen.

Sete Cidades 2 verschieden farbige Seen

Ein besonderes Highlight für die Augen Miradouro da Boca do Inferno (nicht leicht zu finden)

 

 

 


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Furnas ist vor allem durch seine heißen Quellen bekannt, überall brodelt und dampft es aus der Erde, es riecht intensiv nach Schwefel. In dem heißen Wasser werden oft ganze Säcke mit Maiskolben gegart. 

 

eine heiße schwefelhaltige Quelle links und eine kalte Quelle direkt neben dran.

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An der Nordseite des Lagoa das Furnas dampft die Erde an den Caldeiras, ein großer Picknickplatz liegt direkt neben dran. Die Schwefeldämpfe werden immer stärker, je näher man kommt. Sie steigen aus den Fumarolen und brodelnden Schlammlöchern auf.
Es sind viele kleine Zementrohre und maulwurfartige Hügel mit einem kleinen Holzschild, auf dem vor der grossen Hitze und der Gefahr gewarnt wir. In den rund 1m tiefen Löchern wird gekocht, seit Generationen wird der traditionelle Cozido das Furnas, eine Mischung aus Fleisch, Würstchen, Kohl, Kartoffeln und anderem Gemüse zubereitet. Alleine die Wärme aus der Erde genügt. Allerdings dauert die Zubereitung dauert mehrere Stunden. Den Topf läßt man an einem Seil ins Loch hinab. Das Loch wird verschlossen und erst gegen Abend nach rund sieben Stunden wieder geöffnet. 
Besonders am Wochenende kommen viele Einheimische um die Kochgelegenheiten zu nutzen. Die besten Löcher sind dann schnell belegt

Sete Cidades , die magischer Ort, mit seinen beiden Seen, Lagoa Azul und Lagoa Verde, mitten in einem Vulkankrater. Die Legende erzählt , dass sich vor langer Zeit im Königreich der Sete Cidades die schöne Königstochter in einen Schäfer verliebte. Als der König das erfuhr, verbot er die Liebe der beiden, da die Prinzessin einem wohlhabenden Jüngling versprochen war. Einen letzten Abschied erlaubte er seiner Tochter. Als diese ihrem Liebsten Lebewohl sagen musste, weinten die Verliebten so sehr, dass sich aus ihren Tränen die beiden Seen bildeten. Einer davon ist blau, durch die blauen Augen der Prinzessin, der andere grün, aufgrund der Augenfarbe des Schäfers.
Tatsächlich entstanden die Seen durch mehrere Vulkan-Ausbrüche im Verlauf von ca. 20.000 Jahren. Sie erschufen die im etwa 500 Meter hohen Wände der Caldera. Der Krater von Sete Cidades ist aber gerade mal 500 Jahre alt. Im Jahr 1444 gab es eine riesige Explosion, bei der die Spitze des ca. 1.200 m hohen Berges abgesprengt wurde. Nach und nach füllte der sich dadurch entstandene Krater mit Wasser. Dieser Krater ist der größte der gesamten Azoren. 

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Fährt man entlang der Seen ist die Luft ausgefüllt mit dem intensiven Geruch der Blüten.
Das Hotel auf Sao Miguel, in Lagoa heißt Arcanjo, relativ nah am Meer. Bei unserer 2. Tour, mussten wir am Tag vorher wegen Streik von SATA 5 Zimmer für 8 Personen stornieren. Das Hotel kam uns entgegen, wir mussten trotz der Kurzfristigkeit nichts bezahlen. Das Hotel liegt sehr zentral für Ausflüge. 2.5.-4.5., 2 Nächte 45,60€ DZ, 37,60€ EZ

Weitere Infos über Sao Miguel: www.Azoren-entdecken.de


Von Sao Miguel ging es mit einer kleinen Maschine von SATA nach Pico.(70 €)Die Sitzkapazität beträgt rund 60 bis 90 Passagiere, so dass gerade im Sommer die Maschinen frühzeitig ausgebucht sind.Flugzeit ca.35 Minuten.



Insel Pico

Pico (deutsch „Gipfel“) ist die zweitgrößte Insel der Azoren und ist Teil der Zentralen Gruppe („Grupo Central dos Açores“). Sie wurde nach dem gleichnamigen 2.351 m hohen Vulkan Ponta do Pico benannt, dem auf der Insel gelegenen höchsten Berg Portugals. Die Insel Pico ist 42 km lang und 15 km breit, die Fläche beträgt 447 km². Östlich des Pico erstreckt sich eine Hochebene mit kleineren Vulkankegeln und -kratern, auf der größere Rinderherden gehalten werden. Auf Pico leben etwa 14.000 Menschen.


Blick auf die Stadt Madalena, mit ihrem Hafen, an dem auch die Fähren zu der nur 6km entfernt Insel Faial ablegen mehrmals am Tag, die Fahrt dauert ca. 30min. 

der alles dominierende Pico, mal ohne Wolken 

auf dem Weg zur Spritze des Pico, man ist hier sehr einsam unterwegs, ab und zu mal ein paar Kühe, oder ein Bauer, der nach dem Rechten sieht. Das Wetter wechselt sehr schnell, man fährt oft durch dichten Nebel 

ein Vulkankrater auf dem Weg zum Pico 

ein weiterer Krater und ein wunderschöner Ausblick über die weite Ebene 

man sieht noch deutlich die Auswirkung der Naturgewalten, hier durch Einschlüsse von heißer Luft, die Erde ist aufgebrochen 

An der Bergstation (mit Cafe, Shop, Ausstellung über den Pico und Informationscenter) zum Aufstieg der letzten Stückes, hier muß man sich an- und abmelden, damit keiner verloren geht. Bei zu schlechtem Wetter oder bei zu weit fortgeschrittener Uhrzeit wird der Weg gesperrt, denn man muss am gleichen Tag auch wieder zurück kommen, ohne in die Dunkelheit zu geraten. 


Fahrt hoch zum Pico, in dichtem Nebel, plötzlich tauchen wie aus dem Nichts ein paar Kühe vor uns auf und ein paar Minuten später ist das Wetter wie ausgewechselt 


Der Pico in Wolken gekleidet 


Eine alte Windmühle


seit 2004 ein Weltkulturerbe, die Art der Azorianer, um Wein anzubauen, in den Lavasteinen speichert sich die Wärme
die Art, wie auf den Azoren Wein angebaut und kultiviert wird, in den quadratisch angeordneten Lavamauern sind ca. 4 Weinreben gepflanzt, die durch die im Gestein gespeicherte Wärme der Sonne gut gedeihen können, diese Art des Weinanbaus auf den Azoren gehört zum UNESCO Weltkulturerbe 


ein alter verwitterter Wegweiser zum Pico 

Man erkennt an vielen Stellen deutlich noch den Weg, den sich die heiße Lava geformt hat und schließlich erkaltet ist 


zwischen Madalena und dem Flughafen befindet sich dieses alte Dorf mit seinen Häusern aus Lavasteinen 

die Strasse führt mitten durch das Dorf 


ein sehr trauriges Vermächtnis, die alte Walverarbeitungsfabrik, heute ein Museum. Die Winde, um die gefangenen Wale an Land zu ziehen steht heute noch als Mahnmal dort 


am Hafen von Madalena direkt zwischen den Anbietern der Whale Watching Touren, das Cafe DARK, hier kann man stundenlang sitzen, dem Treiben zu schauen, auf Meer blicken, Milchcafes trinken, relativ gut essen und vorallem hat man hier Internet.


Whale Watching auf Pico/Faial

So nicht mehr, nach 3 Stunden kann man sich nicht mehr bewegen 

unsere 2. Whale Watching Tour, dieses Mal waren wir schlauer als beim ersten Mal und haben ein richtiges Boot und kein Schlauchboot, auf dem man jede Welle spürt. Und wir haben richtig Erfolg, Blauwale und Finnwale. Und die stinken, wenn sie auftauchen, als hätten sie ein Krabbenfabrik verschluckt. Aber der Eindruck, diese Giganten zu sehen zum ersten Mal ist so nachhaltig und positiv, dass wir für den Rest des Tages ein Grinsen im Gesicht haben, egal wie durchgeschüttelt wir durch den hohen Wellengang worden sich, alles war es wert.ca.15 Delfine umrunden unser Boot 

 Die vielen Delfine, die unseren Weg begleiten rutschen leider fast in den Hintergrund beim Auftauchen der bis zu 30m langen Blauwale. Zum Abschluss, eigentlich schon auf dem Rückweg tauchen einige Finnwale auf und scheinen mit unseren Bott zu spielen, sie umrunden es, als würden sie sich für die Fotos besonders gut in Pose bringen wollen. 


Die beste Alternative, eine Whale Watching Tour zu machen, auch wenn man sich auf Pico oder Faial befindet ist mit http://www.petercafesport.com in Horta/ Faial. Uns, eine Gruppe von 5 Leuten, haben sie im Hafen von Madalena/Pico abgeholt. 


Weitere infos über Pico: www.Azoren-entdecken.de


Pico, Sao Roque,Residencial-Montanha 4.5.-7.5., 3 Nächte
https://www.booking.com/hotel/pt/residencial-montanha.de.html?sid=9c07a18dcc8b604aa18e668fc462aac5;dcid=2
41€ DZ, 29€ EZ 


Faial, Horta

Faial ist die fünftgrößte Insel der portugiesischen Inselgruppe der Azoren.

 

Sie wird wegen der vielen blauen Hortensienhecken auch Ilha Azul (dt.: „blaue Insel“) genannt. Faial spielte von jeher eine besondere Rolle, ob als Zwischenstation der frühen Transatlantikflüge, ob als Zentrum für die Telekommunikation zwischen Europa und Amerika oder als wichtiger Yachthafen.


Wir fahren mit der Fähre von Pico auf die Stadt Horta zu. Fahrtzeit ca. 30min, die Fähre fährt 8 mal am Tag, Kosten 3,40 €. Dort haben wir uns für einen Tag ein Auto geliehen und haben die Insel erkundet. Sie ist mit ihren 21 km Länge gut in einem Tag zu bewältigen. hier hatten wir ein kleines Abenteuer zu bestehen. Der Leihwagen hatte genau im Nirgendwo einen Aussetzer und wollte nicht mehr weiter. Der Autoverleiher hatte lange Mühe uns im Inneren der Insel zu finden, da die Strassen eher Feldwege sind, um uns ein neues Auto zu bringen.

Das gibt es über die Insel an sich zu sagen: 

-der große Vulkankrater "Caldeira do Faial", bei dessen Besichtigung man viel Glück haben muss, dass er nicht im Nebel versunken ist.

-Peters Cafe Sport, eine Legende, von hier werden auch Whale Watching Touren gemacht, die wir auch sehr empfehlen, da das Bott ein Motorboot ist und nicht wie bei den meisten Anbietern nur ein Schlauchboot 

-In Horta wirklich schöne alte Häuser im portugiesischen Stil.

-Der Leuchtturm auf Ponta dos Capelinhos

-unser Highlight, die Bar am Ende der Welt


Text


Am 27. September 1957 kam es etwa einen Kilometer vor der Westspitze der Insel auf offener See zu einem Vulkanausbruch, die neu entstandene Vulkaninsel vereinigte sich am 12 November 1957 mit der Hauptinsel Faial, die Aktivität des Vulkane endete ein Jahr später, die rund 2,4 Quadratkilometer große, durch den Vulkanausbruch entstandene Halbinsel wurde Ponta dos Capelinhos getauft. Wahrzeichen des Ponta dos Capelinhos ist der teilweise verschüttete Leuchtturm der einst auf den steilen Klippen von Capelo stand.

Auch heute gleicht die Landschaft einer Mondlandschaft. Kaum bewachsen, man sinkt tief ein. Die bis in den Horizont reichende schwarze Farbe des Aschebodens wirkt surreal. 

Wenn es stark windig ist, sollte man hier keine weißen Klamotten anhaben.


Am Rande der Insel, am äußersten westlichsten Zipfel finden wir die Bar "Fim do Mundo" , im wahrsten Sinne des Wortes: die Bar am Ende der Welt. Eigentlich passt nur eine kleine Theke rein, größer ist sie nicht. Wir waren 3 mal auf den Azoren, jedesmal hat es uns hierher gezogen, automatisch  kommt man hier ins Nachdenken. Früher war das für die Menschen wirklich das Ende der Welt hier


von Horta ging es dann mit der TAP via Lissabon zurück nach Frankfurt. Flugzeit ca. 3,5h. Wieder haben wir es uns so gelegt, dass wir noch ein paar Tage in Lissabon verbringen konnten. Allerdings wundert man sich nach der Einsamkeit der Azoren über ungewohnten Trubel in Lissabon und wünscht sich fast zurück.


Weitere Infos über die Insel Faial: www.Azoren-entdecken.de


Übernachtet haben wir http://www.residencialsfrancisco.com.pt/resid.htm

Nächte 50,00€ DZ, 40,00€ EZ