Mit Womo  04.2019

 

Visum: 

keins nötig, einfach reinfahren, 30 Tage Aufenthalt möglich

 

Versicherung:

An der Grenze 37€ für 30 Tage

 

Diesel :

Jede 2. Tankstelle hatte Euro 5 Diesel, wobei man darauf achten sollte, früh genug zu tanken, dann wir hatten auch Tankstellen, an denen der Kraftstoff ausgegangen war. Der Liter kostet umger. ca. 0,40€.

 

Handykarte:

 hat ganz gut funktioniert, manchmal etwas schwach. Wir hatten eine Karte von Beeline, 5GB für 6€.

 

Wäsche waschen:

Wäsche waschen, es ist schwieriger als wir es kennen, es gibt keine Waschmaschinen, die man nutzen kann, sondern nur ab und zu Reinigungen, die aber viel zu teuer sind und zu lange brauchen (2 Tage).

 

Gasflasche: Keine Info

 

Geld abheben. möglich an GAA (DKB Kredit Karte)

Besonderheiten:

Wie ja schon im Reisebericht erwähnt, ist die Polizei hier sehr auf Touristen fokussiert und nicht alle, aber die meisten haben versucht, den geringsten Verstoß, wie z.B., dass der Reifen nicht gerade steht, wenn man parkt, Zigaretten auf den Boden wirft, oder die Linie berührt mit den Reifen, dazu zu verwenden, um den Geldbeutel zu erleichtern. Uns ist es gelungen, durch extreme Beharrlichkeit und den Hinweis, dass wir ein Protokoll haben wollen, damit wir das der Botschaft zur Prüfung zur Verfügung stellen können, drum herum zu kommen. Aber wir haben etliche Versuche erleben müssen.

 

Grenze: 

Rein

46°33'11.9"N 48°45'50.8"E                                   Kotyayevka

46.553297, 48.764096

 

Raus

51°29'16.0"N 53°22'33.3"E                         Ilek

51.487772, 53.375928

als wir Russland betreten haben, haben wir ein russisches Zolldokument für Rudi bekommen mit 2 Stempeln, das auch in Kasachstan gilt. Was soviel heißt, wenn man die Grenze von Russland nach Kasachstan überquert, ist keine weitere Handlung notwendig, weil das Auto nun schon eingeführt ist und Russland und Kasachstan ein Abkommen haben. Wichtig, dieses Formular wird bei der Ausreise aus der russischen Föderation wieder benötigt, man muss darauf wirklich achten, dass es nicht bei einem der Grenzübergänge währenddessen einbehalten wird (was uns beinahe passiert wäre), denn wir haben festgestellt, dass bei den kleinen Grenzübergängen, die wir gewählt haben,zwar die Abwicklung superschnell war, teilweise nicht länger als 10 min dauerten (und das hier in Russland/Kasachstan), man aber mit Europäern überfordert war und nicht wirklich wusste, welche Formalitäten anders sein könnten

 

Übernachtung:

Was das Übernachten betrifft, war alles sehr easy, entweder gab es Sträucher in der Steppe, hinter denen wir uns ein bisschen verstecken konnten, oder auf dem einen oder anderen Rastplatz, die hier sehr spartanisch ausgetattet sind, war übernachten auch möglich

 

 

Wc ent.  Die Toilettenentsorgung gestaltet sich schwierig, wir haben unser WC ohne Chemikalien verwendet und täglich in der Natur entsorgt.

 

Süd-Kasachstan bietet als Teil der mittelalterlichen Seidenstraße eine einzigartige Sammlung von Denkmälern der Geschichte, Archäologie, Architektur und Kultur. Auf dem Territorium Kasachstans gibt es heute mehr als 22 Standorte der alten Siedlungen. Es ist außerdem ein Land der freiheitsliebenden Nomaden.

Kasachstan ist das neuntgrößte Land der Welt, aber mit nur 18 Mio Einwohnern (6,5 Einwohner/km2), dünn besiedelt. Kasachstan hat eine Länge von 12000 km. Die Hauptstadt ist Astana, eine Art künstliche Stadt, die erbaut wurde, da der Präsident befand, die vormalige Hautpstadt, ganz im Südosten des Landes, Almaty, liege zu weit im Osten. Der Präsident ist seit 1990 an der Herrschaft, eine Herrschaft auf Lebenszeit (dort ändert sich aber gerade was)..

Die von uns gefahrenen Strecke in Kasachstan war komplett flach, man konnte immer in alle Richtungen den Horizont sehen. Was auch wunderschöne Sonnenuntergänge mit sich brachte, eigentlich wie am Meer. Teilweise war die Steppe grün, aber überwiegend wüstenartig, sandig. Wir hatten auch einen etwas windigeren Tag, der Wind trieb den Sand vor sich her und es brannte in den Augen. Landschaftlich aber etwas Ungewöhnliches und Sehenswertes für uns Europäer.

Die Tierwelt in Kasachstan hat uns sehr beiendruckent. Schon kurz nach der Grenze sahen wir das erste Kamel, und wir sahen so viele in unserer Zeit dort, dass man sie nicht zählen konnte. Das war das erste Mal für uns, dass wir Kamele in freier Natur sahen. Dazu kommen immer wieder große Herde freilaufender Pferde, Kühe, Schafe, Ziegen. Auch einen Wüstenfuchs sahen wir, der uns direkt am Auto besuchte. Die Menschen leben mit und von den Tieren, abends laufen die Tiere, auch die Kamele nach Hause in ihren Stall, man hört lange lautes Muhen und Blöcken, bis alle dort ankommen sind, wo sie hinwollen.

Die größeren Städte unterscheiden sich kaum von unseren, aber sobald man aus ihnen heraus ist, wirkt das Land wie um 100 Jahre zurück versetzt, alles ist einfach, die Menschen sind sehr reserviert und es braucht eine Zeit, aber wenn sie dann aufgetaut sind, sind sie überdurchschnittlich hilfsbereit und gesprächig. Das äußere Erscheinungsbild der Menschen ist überwiegend asiatisch hier.

Was das Übernachten betrifft, war alles sehr easy, entweder gab es Sträucher in der Steppe, hinter denen wir uns ein bisschen verstecken konnten, oder auf dem einen oder anderen Rastplatz, die hier sehr spartanisch ausgetattet sind, war übernachten auch möglich. Lediglich der Straßenzustand und die korrupte Polizei rauben einem ein wenig den Spaß und die Gelassenheit. Was man noch erwähnen sollte, als wir Russland betreten haben, haben wir ein russisches Zolldokument für Rudi bekommen mit 2 Stempeln, das auch in Kasachstan gilt. Was soviel heißt, wenn man die Grenze von Russland nach Kasachstan überquert, ist keine weitere Handlung notwendig, weil das Auto in schon eingeführt ist und Russland und Kasachstan ein Abkommen haben. Wichtig, dieses Formular wird bei der Ausreise aus der russischen Föderation wieder benötigt, man muss darauf wirklich achten, dass es nicht bei einem der Grenzübergänge währenddessen einbehalten wird (was uns beinahe passiert wäre), denn wir haben festgestellt, dass bei den kleinen Grenzübergängen, die wir gewählt haben,zwar die Abwicklung superschnell war, teilweise nicht länger als 10 min dauerten (und das hier in Russland/Kasachstan), man aber mit Europäern überfordert war und nicht wirklich wusste, welche Formalitäten anders sein könnten. z.B. bestand die Fahrzeugkontrolle daraus, dass ein Grenzbeamter ins Auto schaute, als er unseren Fernseher, die Toilette sah, völlig erstaunt war, seine Kollegen holte, ihnen das zeigte und die eigentliche Kontrolle war vergessen. Wir konnten es kaum glauben, aber es machte wirklich den Eindruck, als ob man hier solche Autos noch nie gesehen hat, was wir uns andererseits kaum vorstellen können.

Kasachstan ist das erste Land, in dem wir so gut wie keine Hunde antrafen und Jerry dadurch etwas mehr Freiraum hatte und wir nicht ständig aufpassen mussten.

Die Toilettenentsorgung gestaltet sich schwierig, wir haben unser WC ohne Chemikalien verwendet und täglich in der Natur entsorgt.

Wäsche waschen, es ist schwieriger als wir es kennen, es gibt keine Waschmachinen, die man nutzen kann, sondern nur ab und zu Reinigungen, die aber viel zu teuer sind und zu lange brauchen (2 Tage).

In den großen Städten gibt es riesige Supermärkte, man bekommt alles, ganz vieles auch tiefgefroren, aber unverpackt, so kann man z.b. Pommes Frites, Brokkoli, Garnelen, Pasteten wie auf dem Wühltisch in eine Tüte packen und abwiegen lassen. Aber trotzdem, nach der langen Durststrecke mit oft nur kleinen Dorfläden und vollkommen begrenzter Auswahl, ist das hier wie Schlaraffenland.

Jede 2. Tankstelle hatte Euro 5 Diesel, wobei man darauf achten sollte, früh genug zu tanken, dann wir hatten auch Tankstellen, an denen der Kraftstoff ausgegangen war. Der Liter kostet umger. ca. 0,40€.

Wie ja schon im Reisebericht erwähnt, ist die Polizei hier sehr auf Touristen fokussiert und nicht alle, aber die meisten haben versucht, den geringsten Verstoß, wie z.B., dass der Reifen nicht gerade steht, wenn man parkt, Zigaretten auf den Boden wirft, oder die Linie berührt mit den Reifen, dazu zu verwenden, um den Geldbeutel zu erleichtern. Uns ist es gelungen, durch extreme Beharrlichkeit und den Hinweis, dass wir ein Protokoll haben wollen, damit wir das der Botschaft zur Prüfung zur Verfügung stellen können, drum herum zu kommen. Aber wir haben etliche Versuche erleben müssen.

Den üblichen Müll am Straßenrand gibt es hier nicht, wie in vielen anderen Ländern.

Internet: hat ganz gut funktioniert, manchmal etwas schwach. Wir hatten eine Karte von Beeline, 5GB für 6€.

Visum: keins nötig, einfach reinfahren, 30 Tage Aufenthalt möglich

 

Der Grenzübertritt von Kasachstan nach Russland (bei Ilek) war easy going, dauerte keine 10 min., war auch durchaus höflich. Und wir waren raus aus Kasachstan.